19 September 2016

Wieso richtiges Glasrecycling so wichtig ist – Viele Interessierte beim „Tag der offenen Tür“ in der Glasaufbereitungsanlage der Firma Reiling in Marienfeld und Osterweddingen.


Am vergangenen Samstag hieß es in der Glasaufbereitungsanlage der Firma Reiling: hereinspaziert und umgeschaut!

Im Rahmen des ersten bundesweiten Glasrecyclingtags am 17. September – ausgerufen von der Initiative der Glasrecycler unter Schirmherrschaft von Bundesministerin Barbara Hendricks – hatte die Glasaufbereitungsanlage der Firma Reiling in Marienfeld und Sülzetal (Osterweddingen) zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen.

Über 400 Interessierte waren vor Ort, um zu erfahren, was mit ihrem Altglas passiert, nachdem sie es im Container entsorgt haben. Es wurde dementsprechend ausführlich darüber informiert, worauf man beim Glas-Sammeln achten muss.

Das angelieferte Altglas, die einzelnen Sortierschritte des Recyclingprozesses und das ofenfertige Endprodukt – all das konnten die Besucher beim „Tag der offenen Tür“ in der Glasaufbereitungsanlage in Marienfeld und in Sülzetal (Osterweddingen) am 17. September live erleben.

Ralf Rieke, Leiter der Glasaufbereitungsanlage der Firma Reiling in Marienfeld und Maik Stelter, Leiter der Glasaufbereitungsanlage in Osterweddingen, freuen sich sehr, dass so viele interessierte Bürger gekommen sind: „Mit richtigem Glasrecycling kann jeder einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Das haben wir unseren Gästen anschaulich vermitteln können und mit auf den Weg gegeben.“

Viele von ihnen kannten sich bereits sehr gut aus und wussten genau, welches Glas in welchen Altglascontainer gehört – und was auf keinen Fall dort hinein darf. Andere haben an diesem Tag einiges dazu gelernt. Denn auch wenn die meisten Menschen wissen, wie man Altglas richtig sortiert, landen doch immer wieder Gegenstände im Container, die dort nicht hineingehören. Diese müssen dann aufwendig aussortiert werden.

Die wichtigste Botschaft an die Teilnehmer beim Tag der offenen Tür lautete also: Je sauberer Altglas getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung und für die Produktion von neuem Verpackungsglas eingesetzt werden. Das schont ebenfalls die Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

Der bundesweite Glasrecyclingtag wurde 2016 zum ersten Mal ausgerufen. Mit zahlreichen Aktionen möchte die Initiative der Glasrecycler auf die Bedeutung des Glasrecyclings hinweisen – und die Menschen in Deutschland über die richtige Altglasentsorgung informieren. Denn noch immer landen zu viele Dinge im Altglascontainer, die in den Restmüll gehören: Vom Porzellanteller bis zum Trinkglas. Damit gehen zum einen wertvolle Rohstoffe verloren, zum zweiten erhöht sich der Energieaufwand. Und das muss nicht sein!

Zu den Maßnahmen des Aktionstags zählten u. a. Tage der offenen Tür in verschiedenen Städten Deutschlands ebenso wie eine intensive Aufklärungsarbeit. Unter www.was-passt-ins-altglas.de finden Interessierte mehr Informationen zur richtigen Altglasentsorgung.

Über die Initiative der Glasrecycler

Die „Initiative der Glasrecycler“ ist eine Kooperation zwischen der „Der Grüne Punkt“ – Duales System Deutschland GmbH (DSD) – einem führenden Anbieter von Rücknahmesystemen – und dem Aktionsforum Glasverpackung – einer Initiative der Behälterglas produzierenden Industrie in Deutschland.

 

Pressestelle Initiative der Glasrecycler
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